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Oldies
but Goldies - Die Bahn in den 80er Jahren

Bitte anschnallen
für eine Fahrt mit der Zeitmaschine! Wir tauchen ein in die 80er
Jahre, in deren erster Hälfte ich mich mit Pickeln im Gesicht und einfachster,
den Eltern zu Weihnachten abgerungener Spiegelreflexkamera bewaffnet
und
meist
in
einem Radius
bestimmt
durch
die
Tagesetappenweite
des
Fahrrades, der
Menge an Hausaufgaben oder derjenigen des verfügbaren Taschengeldes,
zum Eisenbahngucken und -knipsen aufmachte.
Erst zwischen 1986 und 1991 konnte dann mit den erlebnisreichen
Tramper-Monats-Ticket-Touren in den Sommerferien der persönliche
Eisenbahnhorizont nachhaltig erweitert werden.
Die
meisten Fotoergebnisse
dieser
Zeit erfüllen heute mögliche Qualitätsanforderungen zwar nicht mehr
aber die unwiederbringlichen Motive und der manchmal darin enthaltene
"Flair" machen Mängel des Filmmaterial oder des Fotowissens
oft vergessen. Über "Eisenbahnfototechnik" und Motivwahl
machte ich mir seinerzeit jedenfalls noch recht wenig Gedanken.
Loks
und Triebwagen in Westdeutschland waren damals oft noch altrot,
altblau
und
altgrün,
im
Nahverkehr
gehörten Umbau- und
Mitteleinstiegswagen und natürlich Silberlinge zum
Standard, im Fernverkehr Bm-Abteilwagen. Von integralem
Taktfahrplan, Neubaustrecken, getrennten
Geschäftsbereichen, technik-basiertem Abfertigungsverfahren oder privater
Konkurrenz hatte
noch
niemand
etwas
gehört
und
das Bundesbahndefizit "gedeihte"
von
Jahr
zu
Jahr
mehr.
Trotzdem
ist
der
Blick
zurück
etwas
wehmütig,
immerhin
wurden
Infrastruktur,
Anlagen
und
Rollmaterial
noch
weit
besser
gepflegt
als
im 21. Jahrhundert und
das
Unternehmen Bundesbahn
bestand
noch
aus Menschen, es gab noch Gepäckwagen und -schaffner, Aufsichtsbeamte,
Rangierer, Fahrkartenausgaben und und und....
Einiges davon ist im folgenden festgehalten, seht selbst.
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