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Die
Westfälische Landes-Eisenbahn
Warstein-Lippstadt-Neubeckum-Ennigerloh/Münster

Die
Westfälische Landes-Eisenbahn WLE (einst Warstein-Lippstädter
Eisenbahn) gehört (wie RVM und RLG) zum Konzern der
Westfälischen Verkehrsgesellschaft WVG und ist damit wie viele
"Privat"bahnen im Besitz der Anrainerkreise und
Gebietskörperschaften. Auch wenn das einst weitverzweigte,
regionale Streckennetz nur noch teilweise vorhanden ist befördert
die WLE auf dem 119 km langen Restnetz jährlich gut 1 Mio. Tonnen,
vorwiegend im Kalkstein-Ganzzugverkehr vom Steinbruch Hohe Liet in
Warstein zu den Zementwerken um Beckum und Ennigerloh (4 Zugpaare plus
Bedarfszüge an Mo-Fr). Die Kalksteinroute erlaubt als
Streckenklasse D4 höchsten Achsdruck und Meterlast (22,5 to; 8
to/m). Zwischen Münster und Neubeckum geht es mit einem
Restzugpaar und leichterem Oberbau deutlich ruhiger zu. Weitere,
überregionale Verkehre beschert seit 2005 die Warsteiner Brauerei
auf in 2004 gebautem, 4,5 km langen Anschlussgleis samt
Containerbahnhof. Auch gemischte Güterzüge mit
Einzelwagenladungen werden befördert und in Neubeckum oder
Münster an die DB übergeben. Eine Wiederinbetriebnahme
des Mitte der 70er Jahre eingestellten Personenverkehrs ist zwar
für den Abschnitt Münster - Sendenhorst seit Längerem in
der Diskussion aber noch nicht konkret. Außerhalb ihres eigenen
Streckennetzes ist die WLE fallweise in Benninghausen anzutreffen,
ferner beförderte sie während einer Zementklinkerkampagne im
Sommer 2004 mit bis zu drei Loks Ganzzüge der Relation
Erwitte-Harburg (Schwaben).
Der Lokbestand der WLE besteht aus zum Teil recht alten aber
leistungsstarken Deutz sowie MaK-Typen und ist in den Schuppen in Warstein,
Lippstadt und Beckum zuhause. Ein gutes Dutzend Streckenloks mit
Leistungen zwischen 1.200 und 3.000 PS
stehen zur Verfügung, ferner 57 Kalksteinwaggons für den Pendelverkehr
zwischen Steinbruch und Zementwerken. Zu den Spezialitäten der
WVG-Hauptwerkstatt in Lippstadt Nord gehören leistungssteigernde
Remotorisierungen, denn die
zahlreichen, starken Steigungen und engen Gleisradien speziell im Bereich
der Überquerung des Haarstrangs ("westfälischer Semmering") bei
Drewer aber auch in den Beckumer Bergen machen stets sehr zugstarke Loks
erforderlich und sorgen für entsprechenden Verschleiß.
Nun aber gute Unterhaltung bei einer "Bildbereisung" der
WLE von Warstein nach Münster
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Teil 1:
Von Warstein nach Lippstadt
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Teil 2:
Von Lippstadt nach Münster
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Teil 3: Mit Schub über den "Westfälischen Semmering"
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Teil 4:
Möhnetalstrecke, Sonderzüge, Güterzüge außerhalb des WLE-Netzes
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