DR-Baureihe 99.73-76
Dampflokomotive

DR-Baureihe 99.73-76

Als Einheitslokomotiven der Deutschen Reichsbahn wurden die Lokomotiven des Typs DR 99 für die sächsischen Schmalspurstrecken entwickelt. Mit einer Spurweite von 750 mm stellte die DR-Baureihe 99 eine der stärksten Schmalspurlokomotiven Deutschlands dar. Ideal für den Einsatz in Gebirgsregionen wie dem Erzgebirge konnten mithilfe dieser leistungsstarken Lokomotive nun auch überlange Schmalspurzüge transportiert werden. 

Die zu Beginn der 1930er Jahre besonders modernen Lokomotiven entsprachen regelspurigen Einheitslokomotiven, die auch überlange Schmalspurzüge mit bis zu 56 Achsen in Bergregionen sicher schleppen konnten. 

Nach Kriegsende mussten im Rahmen der vereinbarten Reparationsleistungen zehn DR 99 an die Sowjetunion abgegeben werden. Gleichzeitig nahm in Deutschland der Bedarf an Schmalspurbahnen besonders im Erzgebirge zu. Somit wurden gerade für den Uranbergbau neue Lokomotiven benötigt. Als Lösung wurden ab 1952 ähnliche Nachfolgemodelle beim VEB Lokomotivbau Karl Marx produziert.   

Zum Ende der 1960er Jahre mussten viele der in Deutschland verbleibenden Modelle diesen Typs aufgrund von Schäden an den Kesseln ausgemustert oder grundlegend saniert werden. Zahlreiche Lokomotiven bekamen im Zuge dieser Ausbesserungsarbeiten neue, geschweißte Kessel.

Bildquelle: Von Rainerhaufe – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74316543

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