Berechnung
Transport

Wie berechnet man die Anfahrzugkraft einer Lokomotive?

Zunächst einmal beschreibt die Anfahrzugkraft einer Lokomotive die höchstmögliche Zugkraft aus dem Stillstand heraus bei Fahrtbeginn. Für die Fahrdynamik ist dieser Wert daher besonders wichtig. Zu beachten ist bei der Berechnung der Anfahrzugkraft einer Lokomotive, dass die Fahrwiderstandskräfte des Zuges überwinden werden können. Andernfalls wird die Lokomotive nicht beschleunigen können. 

Für die Anfahrzugkraft einer Lokomotive ist nicht nur die maximale Leistung der Lokomotive ausschlaggebend. auch das auf den Antriebsrädern lastende Gewicht, sowie der Einfluss von Rad und Schiene müssen bei der Berechnung berücksichtigt werden. 

Um die Anfahrzugkraft einer Lokomotive zu berechnen, benötigt man das 2. Newtonsche Gesetz: F = m · a. Hierbei beschreibt F die Kraft in Newton, m die Masse eines zu bewegenden Körpers (z.B. Zug) in kg und a die Beschleunigung in m/s2. Somit kann der Zusammenhang zwischen Kraft, Beschleunigung und Masse errechnet werden. 

Als Beispiel: Wiegt eine Masse 20kg und wird mit 5 m/s2 beschleunigt, beträgt die wirkende Kraft 100 N.

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